Allgemein, Infostandberichte

22. August 2018 – Passierschein A38

Russisch

Zu Beginn war eine russischsprachige Familie am Stand, die versucht hat, sich zu informieren. Es konnte ihr leider nur der eine russische Flyer mitgegeben werden.

Newcomer

Für ein längeres Gespräch kamen zwei Männer aus Äthiopien zum Stand, die sich über unsere Arbeit informieren wollten und von ihren Fällen berichteten. Einer der beiden kam mit einem Studiumsvisa nach Dresden, stellte in Gießen seinen Asylantrag und wurde dann nach Rgb ins Lager gesteckt. Er erzählte von seinen ersten Tagen im Camp, in denen er keinerleie Information über das Lager, über die Struktur oder über sonst was bekam. Die Security zeigte ihm sein Zimmer und das wars. Andere Geflüchtete, welche schon länger im Lager leben halfen ihm dann, sich zurechtzufinden. Von ihnen bekam er dann auch Informationsbroschüren, um sich auf sein Interview (in der 2. Woche seines Aufenthalts in Rgb) vorzubreiten.

Familientrennung

Anschließend kam ein weiterer Mann, dessen Geschichte an die des Passierscheins A38 erinnert. Er mit äthiopischen Pass lebt im Lager Regensburg, seine Frau mit somalischen Pass lebt im Lager Schweinfurt. Beide wollen gerne zusammenleben. Sie haben auch alle offiziellen Dokumente wie z.B. Heiratsurkunde. Damit ging der Mann in der Zeißstraße zur Verwaltung und sagte, er wolle nach Schweinfurt zu seiner Frau verlegt werden. Die Verwaltung schickte ihn dann in zahlreiche andere Büros, in denen er immer wieder weiter oder zurück zum letzten Büro geschickt wurde. Passiert ist bis jetzt noch nichts.